Uncategorized

Ritzen und Rissen auf der Spur

16Die Weinfelder Firma Curau AG bietet Hauseigentümern und Liegenschaftsbesitzern zu günstigen Bedingungen thermografische Messungen an. Die Katholische Kirchgemeinde machte gestern Montag vom Angebot Gebrauch.

Im letzten Jahr durfte die Weinfelder Firma Curau AG ihr zehnjähriges Bestehen feiern. Anlässlich dieses Jubiläums sponsert Geschäftsinhaber Beat Curau hundert Wärmebildmessungen. In Zusammenarbeit mit der Firma Clicon AG ermöglichte er bislang schon rund sechzig Hauseigentümern und Liegenschaftsbesitzern eine thermografische Vermessung ihres Gebäudes. Gestern profitierte auch die Katholische Kirchgemeinde Weinfelden vom grosszügigen Angebot.

Nicht ganz dicht

17Jürg Müller, Mitglied der Kirchenbehörde und als Architekt verantwortlich für das Ressort Bau, wohnte den thermografischen Messungen bei. Nach Leckstellen in der Gebäudehülle untersucht wurden die Kirche und Kaplanei sowie Mesmer-, Pfarr- und Resignatenhaus. Mangelhafte Isolation vermerkte Jürg Müller jeweils auf seinem Notizblock. Akuter Handlungsbedarf besteht allerdings nicht, und Restaurationen sind kurzfristig keine geplant.
Einige luftdurchlässige und schlecht renovierte Stellen konnten durch die Infrarot-Messtechnik allerdings sichtbar gemacht und fotografisch festgehalten werden. Die spezielle Kamera bediente René Bruggisser. Der Geschäftsführer der in Rorschacherberg ansässigen Firma Clicon AG führt im Auftrag von Beat Curau Bauthermografien durch. Um ein Gebäude hinsichtlich seiner Dämmeigenschaften beurteilen zu können, ist zwischen Raum- und Aussentemperatur eine Differenz von 10-12 °C erforderlich. Mit Hilfe eines Ventilators wird im Haus ein Unterdruck erzeugt. Durch Risse und Ritzen im Gemäuer strömt kühle Aussenluft ins Innere. Es sind dieselben undichten Stellen, durch die im Winter aufgeheizte Luft entweichen kann.

Qualitätskontrolle

18Auf dem Infrarotbild sind schlecht abgedichtete Fenster oder nicht isolierte Dachböden als blau-grüne Flecken erkennbar. Das leider nicht ganz billige Verfahren hilft, den Heizenergieverbrauch zu reduzieren und verbessert die Luft- und Wohnqualität. Durch Messungen in Neubauten können Probleme von vornherein vermieden werden, meint Beat Curau. Wird beispielsweise ein isolierter Dachstuhl vor dem Auskleiden mit Täfer auf Luftdichtigkeit kontrolliert, können Mängel noch einfach und mit verhältnismässig geringem finanziellen Aufwand behoben werden. Eine Sanierung Jahre nach dem Bezug des Neubaus bringt dagegen für alle Beteiligten nur Unannehmlichkeiten mit sich.
Viele gute Gründe sprechen für eine Qualitätskontrolle. Beat Curau empfiehlt die thermografischen Messungen allen Hauseigentümern und Liegenschaftsverwaltungen. Angesprochen sollen auch weitere Kirch- oder Schulgemeinden sein. Wer sich schnell für eine Bauthermografie entscheidet, kann noch vom günstigen Jubiläumsangebot der Weinfelder Firma Curau AG profitieren.

Read More

Abwasser umweltgerecht entsorgen

11Mit einem Tag der offenen Tür vom Samstag, 12. Mai, feiert die Gemeinde Oberriet die ARA-Sanierung, die dreieinhalb Jahre dauerte und 9,45 Millionen Franken kostet.

OBERRIET. «Unsere ARA hat seit 1972 immer tadellos funktioniert», erklärte der Oberrieter Gemeindepräsident Walter Hess an der gestrigen Medienkonferenz. In den letzten Jahren seien immer mehr Einwohner und Firmen nach Oberriet gezogen, so dass der Gemeinderat 1994 beschlossen habe, die Anlage zu erneuern. «Die jetzige Anlage erfüllt alle Vorschriften, so dass wir unser Abwasser umweltgerecht entsorgen», meinte Bauverwalter Harald Herrsche.

Etwas Natürliches

13«Eine Kläranlage ist etwas Natürliches», meinte Klärmeister Roman Benz. Es sei wichtig, das Abwasser so gut zu reinigen, dass es ohne Bedenken der Natur übergeben werden könne. Bei der knapp vierjährigen Bauzeit musste die Kläranlage weiterhin funktionieren, so dass Klärmeister Benz alle Hände voll zu tun hatte; er koordinierte die Arbeiten der verschiedenen Ingenieure. «Wäh- rend der ganzen Bauzeit haben wir die Messwerte immer eingehalten», sagte Benz.

Mehrere Etappen

14In einer ersten Etappe wurde 1996/1997 der Werkleitungsstollen erstellt. 1997 erfolgte der Bau des Vorfaulraumes. In der dritten Phase 1997 und 1998 erstellte man die neuen Belüftungsbecken, das Nachklärbecken und die Gebläsestation. 1999 realisierte man den grössten Teil der Rohranlage für die Verfahrensleitungen und die neue Elektrostrasse. Im Jahre 2000 erfolgte die Anpassung und Sanierung der bestehenden alten Becken an die neuen Verhältnisse. Die Umfahrungsrinne und ein Teil der Rücklaufschlammrinnen wurden erstellt. Das Vorklärbecken wurde verkürzt und statisch verstärkt. Der mechanisch-biologische Anlageteil konnte im Juli 2000 in Betrieb genommen werden. Neue Steuerschränke in der Betriebszentrale mit den entsprechenden Elektroinstallationen, der Messtechnik und dem Automatisierungssystem erfolgte im Jahr 2000. Zurzeit werden an dieses System auch noch die Aussenwerke laufend aufgeschaltet.

Neue Philosophie

15Bis vor zehn Jahren war das Leitungssystem mit einigen wenigen Ausnahmen auf das Mischverfahren ausgelegt. Man fasste alles anfallende Wasser und leitete es der ARA zu. Heute wird das Schmutzwasser der ARA direkt zugeführt und das Regenwasser lässt man an Ort und Stelle versickern.

Read More

Fisba Optik stützt Expansion ab

6Die Fisba Optik, St. Gallen, erweitert ihr Aktionariat und verdoppelt das Eigenkapital. Damit wird die Expansion in der Laser- und Messtechnik abgestützt.

Bisher befand sich die Fisba Optik im alleinigen Besitz von Firmenmitbegründer Christian Fischbacher. Das Eigenkapital der Herstellerin optischer Systeme betrug 15 Mio. Franken. Nun kommen weitere 15 Mio. Fr. und ein neuer Aktionär dazu: Hans Huber, Gründer und Hauptaktionär der SFS Industriegruppe in Heerbrugg, beteiligt sich am Unternehmen. Bereits seit 10 Jahren ist er imFisba-Verwaltungsrat vertreten, den er seit letztem Jahr auch präsidiert. Die Aufstockung der Eigenmittel auf 30 Mio. Fr. soll die Ausbaupläne der Fisba Optik beschleunigen.

Höheres Tempo

9Als eines der Wachstumsfelder definiert Geschäftsführer Werner Krüsi die Lasertechnik. Hergestellt werden Hochleistungslaser zur Materialbearbeitung, zum Kunststoff- und Dünnblechschweissen und zum selektiven Löten. Etwa gleich viel verspricht sich die Fisba Optik von der Messtechnik, wo Geräte für optische Oberflächenmessung, Prozessüberwachung und Qualitätsprüfung entstehen. Diese beiden Sparten sollen künftig das heute wichtigste Geschäftsfeld – Optikkomponenten für medizinische Geräte – punkto Wachstum überflügeln. Noch macht das Medizinalgeschäft 50% des Umsatzes von 34 Mio. Fr. aus. Laut Krüsi bringt es weiterhin solide Wachstumsraten zustande. Mittlerweile habe Fisba Optik aber in diesem Segment eine führende Position in Europa erreicht und sei mit einem Ausstoss von 75 000 Komponenten pro Monat einer der grössten Hersteller. Zusätzlich produziert Fisba optische Systeme für weitere Branchen wie die Fotografie, den Druck, die Astronomie oder das Militär. Die Ertragslage ist nach Firmenangaben «gesund», obwohl die Neuentwicklungen verstärkt Mittel gebunden hätten.

US-Markt im Visier

10Die Expansion soll einerseits in Europa erfolgen, wo heute 80% des Umsatzes erzielt werden und Fisba mit einer Software-Tochter in Berlin präsent ist. Weitere 10% trägt die Schweiz zum Umsatz bei. Daneben wird aber eine stärkere Durchdringung des US-Markts angepeilt. In Übersee ist die Fisba bereits mit einer Vertriebsgesellschaft in Rochester präsent. Als eigentlichen Schlüssel zum US-Markt sieht Krüsi die Lasertechnik. Setzt das Wachstum wie gewünscht ein, soll der Personalbestand von derzeit 250 in den nächsten fünf Jahren um die Hälfte ausgebaut werden. Einen ähnlich starken Aussbauschub erfuhr die Fisba Optik ab 1996: Damals wurden noch 175 Mitarbeiter beschäftigt. Hans Huber beurteilt die Entwicklungschancen des Unternehmens als gut. Allerdings müsse die Fisba Optik ihre Abläufe stärker automatisieren: Nur so könne sie gegenüber der günstig produzierenden Konkurrenz aus Fernost bestehen.

Read More

Sein Name ist auf Sand gebaut

4Widnau. «Eigentlich ist die Erklärung meines Namens ganz einfach: die mittelhochdeutsche Vorsilbe «ingen» bedeutet «auf dem» — und Sand ist ja klar», erzählt Hilmar Ingensand. Die Vorsilbe «ingen» findet sich auch in der Schweiz, etwa im Wort «Ingenbohl» (auf dem Hügel). «Am Niederrhein, wo meine Vorfahren lebten, führte der Rhein jedes Jahr Hochwasser. Die Häuser standen im Wasser und, wie auch hier im Rheintal, hinterliessen Wirbel nach der Überflutung drei bis fünf Meter hohe Sandberge.» Auf einem solchen Sandberg errichtete ein Vorfahre etwa um 1690 seinen Hof, um inskünftig vor den Fluten sicher zu sein — und so erhielt die Familie den Namen Ingensand. «Der Name ist in Deutschland einmalig: alle Ingensand lassen sich auf diesen einen Hof zurückverfolgen.»

Begegnung bei Konzert

5In der Schweiz gibt es nur noch einen zweiten Träger dieses Namens: Harald Ingensand in Feusisberg. «Er hat dort nur eine Ferienwohnung», hat Hilmar Ingensand herausgefunden. «Ich suchte den Kontakt zu ihm — aber leider bisher ohne Erfolg.» Doch einen weiteren Ingensand hat er gleichwohl in der Schweiz kennengelernt. «Ingo Ingensand hat in Winterthur das Konservatorium besucht und ist heute in Linz in Österreich Orchesterleiter. Per Zufall sind wir uns in Heiden bei einem Konzert begegnet. Sein Vater war Kulturdezernent in Berlin, und so eine bekannte Persönlichkeit.»

Professor und Studentin

professorHilmar Ingensand interessiert sich sehr für Namen, Sprachen und Dialekte: «Das kommt von meiner Frau Dorothee.» Die ehemalige «Rheintaler»-Mitarbeiterin studiert heute Germanistik in Zürich. Seit 15 Jahren lebt die Familie in der Schweiz. Achteinhalb Jahre arbeitete Hilmar Ingensand bei Leica in der Forschung und Entwicklung.Seit 1993 ist er an der ETH in Zürich Professor für geodätische Messtechnik. «Ich habe zwar eine Wohnung in Zürich, aber wir haben im Rheintal Wurzeln geschlagen. Der Lebensraum hier gefällt mir sehr. Hier sind fast alle Freizeitaktivitäten möglich.» Und noch etwas merkt er an: «Wir fühlen uns hier gut integriert, spüren keinerlei Ressentiments: im Gegenteil.»Oft werde er nach der Herkunft des Namens gefragt. «Die Leute vermuten häufig, er könnte schwedisch sein. Tatsächlich hat unser Sohn, der in Schweden Geographie studiert, herausgefunden, dass es in Schweden ein Tal gibt, dessen Name historisch Ingensand hiess. Aber jetzt wird der Name nicht mehr benutzt.» Hanspeter Thurnherr

Read More

Wichtiger Zulieferer für Sulzer Medica

sulzer-werfo-2Der 35-jährige Christian Gerlach ist ab sofort neuer Geschäftsführer bei der Gehring Maschinenfabrik AG in Matzingen. Er wird Nachfolger des langjährigen Geschäftsführers Albert Kern.

Das 1948 von Fritz Gehring gegründete Unternehmen hat sich in den letzten Jahren vor allem einen Namen gemacht als Zulieferer für die Sulzer Medica. Rund 50 Prozent des Umsatzes werden für den Winterthurer Medizinalkonzern getätigt. In Zukunft würden vor allem im Bereich der Biotechnologie aber auch im Maschinenbau weitere Volumen liegen, das sagte der neue Geschäftsführer Gerlach ges-tern an einer Medienkonferenz.

«Werkstücke mit sehr feinen Toleranzen, möglichst komplizierte Sachen» seinen die Spezialität der Maschinenfabrik Gehring, sagte Verwaltungsratspräsident Ueli Aebi gestern an einer Medienorientierung in Matzingen.

Albert Kern tritt kürzer

Der seit 1970 im Betrieb arbeitende Albert Kern war ab 1994 Geschäftsführer Er wollte aus eigener Initiative einer jüngeren Kraft die Verantwortung übergeben, um das Unternehmen gerüstet zu wissen in der «momentan nicht allzu optimistischen allgemeinen Wirtschaftslage». Er werde dem Unternehmen weiter zur Verfügung stehen als Leiter der Abteilung Finanzen und Personelles.

Gute Auftragssituation

2Das Unternehmen habe eine gute Auftragssituation, sagte der neue Geschäftsführer Christian Gerlach. Gerlach war bereits Mitglied der Geschäftsleitung und in den vergangenen drei Jahren als Verkaufsleiter tätig. Die eingeschlagene Marschrichtung möchte er beibehalten und neue innovative Akzente einbauen. Gerlach bildet zusammen mit René Knupfer die neue Geschäftsleitung der Gehring. Laut Verwaltungsratspräsident Aebi will Gehring zu den fünf besten Auftragsfertigern in der Ostschweiz im Nischenmarkt der Halbleiterindustrie, Messtechnik, Medizinalltechnik sowie im Fahrzeug- und Maschinenbau gehören.

55 Mitarbeiter, 11 Millionen Franken Umsatz
ruw. Die Gehring Maschinenfabrik AG beschäftigt in Matzingen 55 Fachspezialisten, davon 7 Lehrlinge. Auf die Lehrlingsausbildung wird grosses Gewicht gelegt. Gehring erwirtschaftet einen Jahresumsatz von rund 11 Millionen Franken.3

Das Matzinger Traditionsunternehmen ist bekannt als namhafter Zulieferer in der mechanischen Industrie. Es hat sich auf serielle Herstellung von hochpräzisen Einzelteilen und Baugruppen spezialisiert. Die Dienstleistungen finden in verschiedensten industriellen Bereichen Anwendung, unter anderem auch in der Medizinaltechnik, in der Biotechnologie und sogar in der Halbleiterindustrie. Produziert wird beinahe ausschliesslich mittels moderner Computertechnologie.

Read More

August 2019
M T W T F S S
« Nov    
 1234
567891011
12131415161718
19202122232425
262728293031  
Ad
Ad

Categories

Ad
Ad
Ad